Um den Begriff Kachelofen gibt es sehr viele Missverständnisse!
Besonders in Deutschland und Österreich wird vorschnell vom "Kachelofen" gesprochen. Allerdings meint man dann oft verschiedene Heiztechniken. Die häufigsten Verwechslungen passieren bei Grundöfen und Einsatzöfen, welche die zugrundeliegende Heiztechnik eines Ofens bezeichnen.
Ursprünglich war bei der Bezeichnung "Kachelofen" ein vollverkachelter Grundofen gemeint. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass man zu den unterschiedlichsten Ofentypen Kachelofen sagt.
Diese missbräuchliche Verwendung des Begriffes "Kachelofen" hat unseriösen Anbietern Tür und Tor geöffnet. So finden man selbst bei Billiganbietern von Bausatzkaminen, die oft keine einzige Kachel im Speicher- und Strahlungsmantel haben, den Begriff Kachelofen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum der Kachelofen auch oft ein sehr zweifelhaftes Image hat.
Daher sollte korrekterweise die Titulierung etwas genauer vorgenommen werden und das Heizgerät richtig bezeichnet werden. Eine zutreffende Bezeichnung muss aus zwei Begriffen bestehen. Für die Heiztechnik und die Ausführung des Speicher- und Strahlungsmantels! So wäre etwa ein "Kachel-Grundofen" ein vollverkachelter Grundofen. Demensprechend wäre ein "Kachel-Kamin" ein vollverkachelter Heizkamin, usw.
In dieser Form bezeichnete Heizgeräte sind klar definiert und man weiß genau wovon man spricht. Der Konsument kann bei dieser Form der Bezeichnung leichter qualitative Vergleiche anstellen!
Die Praxis sieht leider ganz anders aus. Besonders im Bereich der verputzten Öfen herrscht ein Wildwuchs was die Verwendung des Begriffs "Kachelofen" angeht! Da lese ich oft von voll verputzten Öfen, oder auch nur teilverputzten Öfen, die als Kachelöfen angeboten werden, obwohl man da nur von einem Putzofen sprechen darf. Einzige Ausnahme bildet da der Spirit of Fire Kachelofen und Kamin, da bei Spirit of Fire immer der gesamte Speicher und Strahlungsmantel mit Vollkacheln ausgeführt wird und in verputzen Bereichen lediglich eine dünner Putzoptik-Schicht auf die Vollkacheln aufgtragen wird. Ganz selten wird der Speicher- und Strahlungsmantel unter der verputzen Fläche auch mit sogenannten Schrühkacheln ausgeführt, was allerdings kaum vorkommt, da diese Bauart sehr aufwendig und zeitintensiv ist und den Preis in die Höhe treibt.
Bei ALLEN anderen Putzöfen sollte der Konsument sehr genau hinterfragen, was unter dem Verputz steckt, da es auch dabei qualitativ sehr unterschiedliche Ausführungen gibt und man erst im Dauerbetrieb den Unterschied merkt - oder noch schlimmer nach vielen Jahren an einer plötzlich auftretenden Asthmaerkrankung erkennen muss, dass der Ofen seinerzeit mit ungeeigneten und manchmal auch gesundheitsgefährdeten Materialien gebaut worden ist!
Also weisen Sie ruhig Ihren Kachelofenberater darauf hin, dass es sich im KEINEN Kachelofen handelt, wenn der ihnen präsentierte Ofen verputzt ist!
Noch ein Tipp zum Schluß: Wenn sich aus budgetären Gründen kein Kachelofen finanzieren lässt, rate ich nicht dazu eine billige Lösung zu nehmen, bei der man qualitativ meist zu kurz kommt! In diesen Fällen ist es oft besser auf einen ordentlichen, qualitativ hochwertigen, Kachelofen zu sparen und in der Ziwschenzeit greift man als Übergangslösung auf ein kostengünstiges Heizgerät zurück
Dienstag, 11. Januar 2011
Der Grundofen
Bersonders in Deutschland herrschen bezüglich der begrifflichen Unterscheidung der unterschiedlichen Ofentypen oft große Missverständnisse. Immer wieder stelle ich fest, dass von "Kachelöfen" gesprochen wird und die einen meinen ein verkachelten Grundofen und andere sprechen von einem Einsatzofen. Daher behandle ich an dieser Stelle jetzt den Grundofen! Die Bezeichnung Grundofen steht für die Ofentechnik, die innen steckt!
Exkurs: Nur wenn die Außenhülle eines Grundofens durchgehend verkachelt ist, würde man korrekterweise von einem Kachelofen sprechen! Eine Ausnahme dabei ist der Spirit of Fire Kachelofen, da dieser auch unter verputzten Flächen einen Kachelmantel hat. In allen anderen Fällen müsste man von einem Putzofen sprechen (leider herrscht bei der Bezeichnung viel Uneinigkeit, die sich zum Teil unseriöse Anbieter zunutze machen, was letzlich dem Ruf des Kachel-Grundofens sehr schadet!
Doch kommen wir zurück zur Ofentechnik eines Grundofens! Der Grundofen wird innen komplett individuell geplant und gebaut. Die Brennraumdimensionierung und der Verlauf der Rauchgaszüge hängen von der Größe und der Form des Grundofens ab. Daher kann der Grundofen auch genau an den Wärmebedarf angepasst werden und bringt genau die geforderte Leistung. Gebaut werden der Feuerraum und die Rauchgaszüge des Grundofens idealerweise mit Luxit oder, wenn es sein muss, mit Hafnerschamotte. Aber Vorsicht bei der Wahl der Schamotte, da es bei Hafnerschamotte sehr große Qualitätsunterschiede gibt!
(Spirit of Fire Werkbild)
An Grafik sehen Sie einen typischen Querschnitt eines Grundofens. Da der Grundofen komplett mit Luxit gebaut wird und sein Mantel meist mit Vollkacheln verkleidet wird, hat ein durchschnittlicher Grundofen etwa 2000 bis 3000 kg (Das Gewicht ist letzlich auch ein Indikator für die Speicherfähigkeit: Je schwerer, desto mehr speichert ein Grundofen).
Befeuert wird der Grundofen im Zeitbrand. Das bedeutet, dass die gesamte Holzmenge für die Nennheizzeit (meist 12 Stunden) auf einmal abgebrannt wird und danach, wenn nur mehr Glut bzw. kleine bläuliche Flammen zu sehen sind, wird der Feuerraum dicht verschlossen und der Grundofen gibt die entstandene Wärme über die Nennheizzeit langsam an den Wohnraum in Form von Strahlungswärme ab. Diese "Absperren" des Kachelofens erfolgt üblicherweise manuell. Allerdings gibt es mittlerweile auch automatische Absperrvorrichtungen, die das dichte Verschließen des Feuerraumes automatisch übernehmen.
Die Vorteile des Grundofens sind:
•Gibt die Wärme überweigend in Form von Strahlungswärme ab (keine Konvektionswärme)
•Geringer Holzverbrauch
•Nur etwa 1-2 Mal Aschentleerung pro Heizperiode
Nachteil:
•Gibt seine erstmalige Wärme mit einer Zeitverzögerung von 1-2 Stunden ab. Dieser Nachteil relativiert sich allerdings bei regelmäßiger Nutzung, da ein Grundofen erst nach zwei bis drei Heizzyklen seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet, da dann der gesamte Speicher voll aufgeladen ist und dann oft im Winter nach einem Tag Heizpause noch immer warm ist. Idealerweise sollte man den Grundofen den ganzen Winter über täglich befeuern und somit den ganzen Winter nicht auskühlen.
Weiter Infois zur Kachelofen Heiztechnik gibt es auch bei Spirit of Fire Kachelöfen und Kamine
Exkurs: Nur wenn die Außenhülle eines Grundofens durchgehend verkachelt ist, würde man korrekterweise von einem Kachelofen sprechen! Eine Ausnahme dabei ist der Spirit of Fire Kachelofen, da dieser auch unter verputzten Flächen einen Kachelmantel hat. In allen anderen Fällen müsste man von einem Putzofen sprechen (leider herrscht bei der Bezeichnung viel Uneinigkeit, die sich zum Teil unseriöse Anbieter zunutze machen, was letzlich dem Ruf des Kachel-Grundofens sehr schadet!
Doch kommen wir zurück zur Ofentechnik eines Grundofens! Der Grundofen wird innen komplett individuell geplant und gebaut. Die Brennraumdimensionierung und der Verlauf der Rauchgaszüge hängen von der Größe und der Form des Grundofens ab. Daher kann der Grundofen auch genau an den Wärmebedarf angepasst werden und bringt genau die geforderte Leistung. Gebaut werden der Feuerraum und die Rauchgaszüge des Grundofens idealerweise mit Luxit oder, wenn es sein muss, mit Hafnerschamotte. Aber Vorsicht bei der Wahl der Schamotte, da es bei Hafnerschamotte sehr große Qualitätsunterschiede gibt!
(Spirit of Fire Werkbild)
An Grafik sehen Sie einen typischen Querschnitt eines Grundofens. Da der Grundofen komplett mit Luxit gebaut wird und sein Mantel meist mit Vollkacheln verkleidet wird, hat ein durchschnittlicher Grundofen etwa 2000 bis 3000 kg (Das Gewicht ist letzlich auch ein Indikator für die Speicherfähigkeit: Je schwerer, desto mehr speichert ein Grundofen).
Befeuert wird der Grundofen im Zeitbrand. Das bedeutet, dass die gesamte Holzmenge für die Nennheizzeit (meist 12 Stunden) auf einmal abgebrannt wird und danach, wenn nur mehr Glut bzw. kleine bläuliche Flammen zu sehen sind, wird der Feuerraum dicht verschlossen und der Grundofen gibt die entstandene Wärme über die Nennheizzeit langsam an den Wohnraum in Form von Strahlungswärme ab. Diese "Absperren" des Kachelofens erfolgt üblicherweise manuell. Allerdings gibt es mittlerweile auch automatische Absperrvorrichtungen, die das dichte Verschließen des Feuerraumes automatisch übernehmen.
Die Vorteile des Grundofens sind:
•Gibt die Wärme überweigend in Form von Strahlungswärme ab (keine Konvektionswärme)
•Geringer Holzverbrauch
•Nur etwa 1-2 Mal Aschentleerung pro Heizperiode
Nachteil:
•Gibt seine erstmalige Wärme mit einer Zeitverzögerung von 1-2 Stunden ab. Dieser Nachteil relativiert sich allerdings bei regelmäßiger Nutzung, da ein Grundofen erst nach zwei bis drei Heizzyklen seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet, da dann der gesamte Speicher voll aufgeladen ist und dann oft im Winter nach einem Tag Heizpause noch immer warm ist. Idealerweise sollte man den Grundofen den ganzen Winter über täglich befeuern und somit den ganzen Winter nicht auskühlen.
Weiter Infois zur Kachelofen Heiztechnik gibt es auch bei Spirit of Fire Kachelöfen und Kamine
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Vollkeramische Vorfertigungstechnik
Was bedeutet eigentlich der Begriff "Vollkeramische Vorfertigungstechnik"?
Neulich habe ich in einer Regionalzeitung unter dem Titel „Steirer revolutioniert den Kachelofenbau“ von einem jungen aufstrebenden Kachelofenbauer gelesen, dass er den Kachelofen scheinbar neu erfunden hat. Nachdem ich nunmehr seit knapp 20 Jahren in einem renommierten und sehr innovativen Hafnermeisterbetrieb arbeite, hat mich natürlich dieser Artikel sehrt interessiert! Also habe ich den Artikel aufmerksam gelesen und auch die Hintergründe recherchiert, da schließlich das Projekt „vollkeramische Vorfertigung“ auch von der SFG (steirische Wirtschaftsförderung) gefördert worden ist. In diesem Zusammenhang fielen dann noch Begriffe wie etwa „Kachelofen Produzent“ und Ähnliches mehr.
Nun…
Wenn man von einem Kachelofen spricht, meint man in der Regel einen individuell geplanten und gebauten vollkeramischen Speicherofen (Verbrennungsteil wird mit Luxit oder Hafnerschamotte gebaut), dessen Speicher und Strahlungsmantel mit Stegkacheln oder Vollkacheln umbaut ist.
Wenn ich neben oben genannten Artikel dann das Bild eines Putzofens sehe, der mit Überwurfkeramik (dünne glasierte Tonplatten, die aufgeklebt werden) verziert ist, ist das genau genommen eine Farce und treibt vermutlich jedem gelernten Ofenbauer die Schamesröte ins Gesicht, wenn in Zeitungen derartige Widersprüchlichkeiten abgedruckt werden, die dem Leser einen vollkommenen Schwachsinn darbieten und dazu noch schlecht recherchierte Falschinformationen vermitteln.
Wenn ich dann von einer Kachelofenproduktion lese, ist da schon wieder ein gehöriger Widerspruch enthalten, da eine Produktion mit Serienfertigung einhergeht und somit nichts mit einem individuellen klassischen Kachelofen gemein hat. Man vergleiche dazu etwa qualitativ die Bausatz-Kachelöfen von Hark oder Kago mit individuell gefertigten Kachelöfen. Der Unterschied ist etwa vergleichbar mit einem chinesischen Billigauto ohne TÜV Genehmigung und einem Auto, das im europäischen Handel auch verkauft werden darf!
Nun gut…
Sei es, wie es sei… schlechte Recherchen von Reportern, kommen nun einmal in der schnelllebigen Zeit immer öfters vor – leider. Damit muss ich mich wohl oder übel abfinden. Ich finde es nur schade, dass sich Reporter leider allzu oft wie Blogger verhalten und unreflektierte PR Berichte als Tatsachenberichte abdrucken.
Wenn nun aber eine SFG, die letztlich auch mit meinen Steuergeldern Förderungen verteilt, Förderungen für eine „vollkeramische Vorfertigungstechnik“ gewährt, so ärgert mich das! Der Grund, warum mich das ärgert, liegt darin begründet, dass es sich bei besagtem Verfahren um keine „revolutionäre Neuentwicklung“ handelt, sondern vielmehr um eine Vorfertigungstechnik, mit der in der Firma, bei der ich arbeite, bereits in den 90er Jahren gearbeitet worden ist. Jedoch hat die Firmenleitung diese Technik wieder verworfen, da bei dieser Form die Qualität auf der Strecke bleibt und ein solcher „Bausatzofen“ eben nur vergleichbar ist mit einem Kago oder Hark Bausatz und bei Weitem nicht die Qualität und Langlebigkeit eines vor Ort errichteten Kachelofens besitzt.
Schmunzeln musste ich dann doch, da ein ehemaliger Mitarbeiter, der in unserem Haus mit dieser Vorfertigung betraut war, danach für einige Zeit bei diesem „revolutionären Ofenbauer“ beschäftigt war – so ist mir auch klar, wie diese „unglaublich neue Produktionsidee“, die bereits in den 90er Jahren nicht neu war, unter neuem Namen wieder aufgetaucht ist.
Aber es ärgert mich, dass eine SFG bei der Förderungsvergabe ähnlich akribisch recherchiert, wie der oben erwähnte Redakteur!
Bin gespannt, wie es weiter geht…
(Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und steht in keinem Zusammenhang zum Unternehmen, bei dem ich beschäftigt bin.)
Neulich habe ich in einer Regionalzeitung unter dem Titel „Steirer revolutioniert den Kachelofenbau“ von einem jungen aufstrebenden Kachelofenbauer gelesen, dass er den Kachelofen scheinbar neu erfunden hat. Nachdem ich nunmehr seit knapp 20 Jahren in einem renommierten und sehr innovativen Hafnermeisterbetrieb arbeite, hat mich natürlich dieser Artikel sehrt interessiert! Also habe ich den Artikel aufmerksam gelesen und auch die Hintergründe recherchiert, da schließlich das Projekt „vollkeramische Vorfertigung“ auch von der SFG (steirische Wirtschaftsförderung) gefördert worden ist. In diesem Zusammenhang fielen dann noch Begriffe wie etwa „Kachelofen Produzent“ und Ähnliches mehr.
Nun…
Wenn man von einem Kachelofen spricht, meint man in der Regel einen individuell geplanten und gebauten vollkeramischen Speicherofen (Verbrennungsteil wird mit Luxit oder Hafnerschamotte gebaut), dessen Speicher und Strahlungsmantel mit Stegkacheln oder Vollkacheln umbaut ist.
Wenn ich neben oben genannten Artikel dann das Bild eines Putzofens sehe, der mit Überwurfkeramik (dünne glasierte Tonplatten, die aufgeklebt werden) verziert ist, ist das genau genommen eine Farce und treibt vermutlich jedem gelernten Ofenbauer die Schamesröte ins Gesicht, wenn in Zeitungen derartige Widersprüchlichkeiten abgedruckt werden, die dem Leser einen vollkommenen Schwachsinn darbieten und dazu noch schlecht recherchierte Falschinformationen vermitteln.
Wenn ich dann von einer Kachelofenproduktion lese, ist da schon wieder ein gehöriger Widerspruch enthalten, da eine Produktion mit Serienfertigung einhergeht und somit nichts mit einem individuellen klassischen Kachelofen gemein hat. Man vergleiche dazu etwa qualitativ die Bausatz-Kachelöfen von Hark oder Kago mit individuell gefertigten Kachelöfen. Der Unterschied ist etwa vergleichbar mit einem chinesischen Billigauto ohne TÜV Genehmigung und einem Auto, das im europäischen Handel auch verkauft werden darf!
Nun gut…
Sei es, wie es sei… schlechte Recherchen von Reportern, kommen nun einmal in der schnelllebigen Zeit immer öfters vor – leider. Damit muss ich mich wohl oder übel abfinden. Ich finde es nur schade, dass sich Reporter leider allzu oft wie Blogger verhalten und unreflektierte PR Berichte als Tatsachenberichte abdrucken.
Wenn nun aber eine SFG, die letztlich auch mit meinen Steuergeldern Förderungen verteilt, Förderungen für eine „vollkeramische Vorfertigungstechnik“ gewährt, so ärgert mich das! Der Grund, warum mich das ärgert, liegt darin begründet, dass es sich bei besagtem Verfahren um keine „revolutionäre Neuentwicklung“ handelt, sondern vielmehr um eine Vorfertigungstechnik, mit der in der Firma, bei der ich arbeite, bereits in den 90er Jahren gearbeitet worden ist. Jedoch hat die Firmenleitung diese Technik wieder verworfen, da bei dieser Form die Qualität auf der Strecke bleibt und ein solcher „Bausatzofen“ eben nur vergleichbar ist mit einem Kago oder Hark Bausatz und bei Weitem nicht die Qualität und Langlebigkeit eines vor Ort errichteten Kachelofens besitzt.
Schmunzeln musste ich dann doch, da ein ehemaliger Mitarbeiter, der in unserem Haus mit dieser Vorfertigung betraut war, danach für einige Zeit bei diesem „revolutionären Ofenbauer“ beschäftigt war – so ist mir auch klar, wie diese „unglaublich neue Produktionsidee“, die bereits in den 90er Jahren nicht neu war, unter neuem Namen wieder aufgetaucht ist.
Aber es ärgert mich, dass eine SFG bei der Förderungsvergabe ähnlich akribisch recherchiert, wie der oben erwähnte Redakteur!
Bin gespannt, wie es weiter geht…
(Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und steht in keinem Zusammenhang zum Unternehmen, bei dem ich beschäftigt bin.)
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Samstag, 11. Dezember 2010
Kachelofen Einsatz
Besonders in Deutschland spricht man meistens von einem Kachelofen und meint ofentechnisch einen Einsatzofen. Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass der Begriff "Kachelofen" genau genommen die optische Ummantelung eines Ofens bezeichnet und noch keinen Aufschluss darüber gibt, wie der Ofen technisch aufgebaut ist. Daher beschränke ich mich auch hier auf die technische Beschreibung des Einsatzofens.
(Werkbild Spirit of Fire)
Wie Sie an diesem Bild unschwer erkennen können, hat der Einsatzofen einen fertigen Heiztechnikteil - einen Einsatz - in dem die Verbrennung stattfindet. Der Einsatz kann entweder direkt in den Rauchfang münden, mit einem Metall-Nachheizkasten ausgestattet werden oder auch keramische Züge (Abbildung) aufweisen. Der Nachheizkasten und die keramischen Züge dienen vorrangig der Leistungssteigerung (diese entziehen den Rauchgasen zusätzlich Wärmeenergie, bevor sie in den Rauchfang gelangen), wobei die keramischen Züge den zusätzlichen Vorteil haben, dass Sie mehr Wärme speichern. Ansonsten ist der einzige Wärmespeicher der Speicher- und Strahlungsmantel des Ofens.
Meistens ist die Feuerung der Grundofenfeuerung nachempfunden (Muldenfeuerung). Befeuert wird der Einsatzofen nach Bedarf. Somit kann er im Dauerbrand (wie der Kamin oder Heizkamin) befeuert werden, oder auch im Zeitbrand. Die Befeuerung im Zeitbrand, wie wir es vom Grundofen kennen, macht allerdings nur Sinn, wenn ein entsprechend großer Speicher (keramische Züge und Kachelmantel) vorhanden ist. Üblicherweise wird beim Einsatzofen etwa alle 4 Stunden Holz nachgelegt.
Eine häufige Frage: "Wie unterscheide ich einen Grundofen von einem Einsatzofen?
Antwort: Der Einsatzofen hat meist im oberen Bereich einen Luftauslaß in Form eines Gitters, von wo die Warmluftz in den Wohnraum gelangt. Wenn man dort hinein schaut sieht man meist schon den eisernen Einsatz und, falls vorhanden, einen Nachheizkasten aus Metall.
Vorteil:
•Gibt schneller Wärme ab als der Grundofen
Nachteil:
•Gibt seine Wärme überwiegend in Form von Warmluft ab (Konvektion)
•Höherer Holzverbrauch als der Grundofen
•Häufigeres Aschentleeren als beim Grundofen
•Hält die Wärme nicht so lange an, wie der Grundofen.
(Werkbild Spirit of Fire)
Wie Sie an diesem Bild unschwer erkennen können, hat der Einsatzofen einen fertigen Heiztechnikteil - einen Einsatz - in dem die Verbrennung stattfindet. Der Einsatz kann entweder direkt in den Rauchfang münden, mit einem Metall-Nachheizkasten ausgestattet werden oder auch keramische Züge (Abbildung) aufweisen. Der Nachheizkasten und die keramischen Züge dienen vorrangig der Leistungssteigerung (diese entziehen den Rauchgasen zusätzlich Wärmeenergie, bevor sie in den Rauchfang gelangen), wobei die keramischen Züge den zusätzlichen Vorteil haben, dass Sie mehr Wärme speichern. Ansonsten ist der einzige Wärmespeicher der Speicher- und Strahlungsmantel des Ofens.
Meistens ist die Feuerung der Grundofenfeuerung nachempfunden (Muldenfeuerung). Befeuert wird der Einsatzofen nach Bedarf. Somit kann er im Dauerbrand (wie der Kamin oder Heizkamin) befeuert werden, oder auch im Zeitbrand. Die Befeuerung im Zeitbrand, wie wir es vom Grundofen kennen, macht allerdings nur Sinn, wenn ein entsprechend großer Speicher (keramische Züge und Kachelmantel) vorhanden ist. Üblicherweise wird beim Einsatzofen etwa alle 4 Stunden Holz nachgelegt.
Eine häufige Frage: "Wie unterscheide ich einen Grundofen von einem Einsatzofen?
Antwort: Der Einsatzofen hat meist im oberen Bereich einen Luftauslaß in Form eines Gitters, von wo die Warmluftz in den Wohnraum gelangt. Wenn man dort hinein schaut sieht man meist schon den eisernen Einsatz und, falls vorhanden, einen Nachheizkasten aus Metall.
Vorteil:
•Gibt schneller Wärme ab als der Grundofen
Nachteil:
•Gibt seine Wärme überwiegend in Form von Warmluft ab (Konvektion)
•Höherer Holzverbrauch als der Grundofen
•Häufigeres Aschentleeren als beim Grundofen
•Hält die Wärme nicht so lange an, wie der Grundofen.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Dienstag, 13. Juli 2010
Kachelofen Preise und Kamin Preise
Die Preisgestaltung bei Kachelöfen und Kamine ist, besonders im Internet ein thematischer Dauerbrenner. Neben den Suchwörtern „Kachelofen, „Kachelöfen“, „Kamin“, und „Kamine“, wird vorlammen nach den dazugehörigen Preisen gesucht. Selbstverständlich ist das eine legitime Angelegenheit, da der Preis eines Kachelofens oder der Preis eines Kamines einwesentlicher Punkt ist!
Man bekommt, was man bezahlt!
Zu oft wird allerdings verabsäumt, den Kachelofen oder Kamin Preis zu hinterfragen! Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Faktoren, die den Preisvergleich bei Kachelöfen und Kamine erschweren. Das Problem liegt zum einen in der Tatsache, dass Kachelöfen und Kamine zumeist individuell geplant und gebaut werden. Selbst Bausatz Kamine „von der Stange“ müssen zumeist individuell der jeweiligen Wohnraumsituation angepasst werden. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor bei den Preisen von Kachelöfen und Kamine sind die verwendeten Materialien. Besonders bei optisch verputzen Flächen geht dabei die Qualitätsspanne weit auseinander.
Putzofen ist nicht gleich Putzofen und ist in den allermeisten Fällen keinesfalls ein Kachelofen!
Immer wieder lese ich in Foren von Bausätzen und welche Materialien darin verwendet werden. Dabei bin ich immer wieder sehr schockiert, was da oft in Kachelöfen und Kaminen hineingebaut wird, um den Preis möglichst gering zu halten. Unlängst habe ich sogar gelesen, dass ein Hersteller von Porenbeton sein Material als ideales Kamin Verbauungsmaterial bezeichnet hat, was bei genauerer Betrachtung in meinen Augen an Gemeingefährdung grenzt, da Porenbeton als Mantelmaterial eines Heizkamines, neben den nachteiligen wärmedynamischen Eigenschaften, vor allem nicht die Wechseltemperaturbeständigkeit für die vorherrschenden thermischen Belastungen aufweist und zudem durch die extreme Konvektionsbewegung im Inneren des verbauten Mantels einen ständigen konvektionsbedingten Materialabrieb zur Folge hat, der als Feinstaub ständig in den Wohnraum abgegeben wird. Porenbeton ist zwar billig und leicht zu verarbeiten, aber als Verbauungsmaterial für Kamine und Kachelöfen vollkommen ungeeignet! Achten Sie daher stets, was unter den verputzten Flächen Ihres Kachelofens oder Kamines steckt – die verwendetet Materialien mögen zwar oft in der Anschaffung billiger sein und den Preis senken, sind aber oft völlig ungeeignet und mitunter sogar schlecht für die Gesundheit.
Schamotte ist nicht gleich Schamotte.
Aber selbst bei den bekannten Materialien für den Kachelofen- und Kaminbau geht die Preisschere oft qualitätsbedingt weit auseinander. Paradebeispiel dafür ist die sogenannte Schamotte für den Innenausbau von Kachelöfen und auch oft verwendetes Speicher- und Mantelmaterial bei verputzen Kachelöfen und Kamine. Der Grund dafür ist, dass Schamotte eigentlich ein Sammelbegriff ist, der Materialien zusammenfasst, welche die Eigenschaften für eine hohe Wechseltemperaturbeständigkeit aufweisen. Allerdings werden darunter, genau genommen, von Materialien von Hochofenauskleidungen bis hin zu stark schwefelhaltigen minderwertigen Brennraumschamotte subsumiert. Daher ist der Begriff Schamotte oft auch etwas irreführend beim Preisvergleich. Aber auch hier gibt es wieder Materialien, wie etwa Luxit von Spirit of Fire, das speziell für Holzfeuerungen entwickelt wurde und keine Irreführung zulässt, da Luxit kein Sammelbegriff ist.
Kachelofen Preise und Kamin Preise genau hinterfragen!
Vergleichen Sie genau, was Sie für Ihr Geld bekommen! Denn Sie können mir glauben, dass Sie keinen Kachelofen oder Kamin, dessen Qualitätsmaterialien im Einkauf 8.000 Euro kosten, um 2.000 Euro bekommen – da sollten Ihre natürlichen Warnglocken ganz laut läuten! Und wenn Sie sich für ein „billiges Schnäppchen“ entscheiden, können sich keinen qualitativ hochwertigen Kachelofen oder Kamin erwarten und können nur hoffen, dass keine Materialien darin enthalten sind, die ihrer Gesundheit schaden.
Man bekommt, was man bezahlt!
Zu oft wird allerdings verabsäumt, den Kachelofen oder Kamin Preis zu hinterfragen! Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Faktoren, die den Preisvergleich bei Kachelöfen und Kamine erschweren. Das Problem liegt zum einen in der Tatsache, dass Kachelöfen und Kamine zumeist individuell geplant und gebaut werden. Selbst Bausatz Kamine „von der Stange“ müssen zumeist individuell der jeweiligen Wohnraumsituation angepasst werden. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor bei den Preisen von Kachelöfen und Kamine sind die verwendeten Materialien. Besonders bei optisch verputzen Flächen geht dabei die Qualitätsspanne weit auseinander.
Putzofen ist nicht gleich Putzofen und ist in den allermeisten Fällen keinesfalls ein Kachelofen!
Immer wieder lese ich in Foren von Bausätzen und welche Materialien darin verwendet werden. Dabei bin ich immer wieder sehr schockiert, was da oft in Kachelöfen und Kaminen hineingebaut wird, um den Preis möglichst gering zu halten. Unlängst habe ich sogar gelesen, dass ein Hersteller von Porenbeton sein Material als ideales Kamin Verbauungsmaterial bezeichnet hat, was bei genauerer Betrachtung in meinen Augen an Gemeingefährdung grenzt, da Porenbeton als Mantelmaterial eines Heizkamines, neben den nachteiligen wärmedynamischen Eigenschaften, vor allem nicht die Wechseltemperaturbeständigkeit für die vorherrschenden thermischen Belastungen aufweist und zudem durch die extreme Konvektionsbewegung im Inneren des verbauten Mantels einen ständigen konvektionsbedingten Materialabrieb zur Folge hat, der als Feinstaub ständig in den Wohnraum abgegeben wird. Porenbeton ist zwar billig und leicht zu verarbeiten, aber als Verbauungsmaterial für Kamine und Kachelöfen vollkommen ungeeignet! Achten Sie daher stets, was unter den verputzten Flächen Ihres Kachelofens oder Kamines steckt – die verwendetet Materialien mögen zwar oft in der Anschaffung billiger sein und den Preis senken, sind aber oft völlig ungeeignet und mitunter sogar schlecht für die Gesundheit.
Schamotte ist nicht gleich Schamotte.
Aber selbst bei den bekannten Materialien für den Kachelofen- und Kaminbau geht die Preisschere oft qualitätsbedingt weit auseinander. Paradebeispiel dafür ist die sogenannte Schamotte für den Innenausbau von Kachelöfen und auch oft verwendetes Speicher- und Mantelmaterial bei verputzen Kachelöfen und Kamine. Der Grund dafür ist, dass Schamotte eigentlich ein Sammelbegriff ist, der Materialien zusammenfasst, welche die Eigenschaften für eine hohe Wechseltemperaturbeständigkeit aufweisen. Allerdings werden darunter, genau genommen, von Materialien von Hochofenauskleidungen bis hin zu stark schwefelhaltigen minderwertigen Brennraumschamotte subsumiert. Daher ist der Begriff Schamotte oft auch etwas irreführend beim Preisvergleich. Aber auch hier gibt es wieder Materialien, wie etwa Luxit von Spirit of Fire, das speziell für Holzfeuerungen entwickelt wurde und keine Irreführung zulässt, da Luxit kein Sammelbegriff ist.
Kachelofen Preise und Kamin Preise genau hinterfragen!
Vergleichen Sie genau, was Sie für Ihr Geld bekommen! Denn Sie können mir glauben, dass Sie keinen Kachelofen oder Kamin, dessen Qualitätsmaterialien im Einkauf 8.000 Euro kosten, um 2.000 Euro bekommen – da sollten Ihre natürlichen Warnglocken ganz laut läuten! Und wenn Sie sich für ein „billiges Schnäppchen“ entscheiden, können sich keinen qualitativ hochwertigen Kachelofen oder Kamin erwarten und können nur hoffen, dass keine Materialien darin enthalten sind, die ihrer Gesundheit schaden.
Freitag, 12. März 2010
Kachelofen selber bauen!
Es ist ja mittlerweile unbestritten, dass ein Kachelofen eine tolle Sache ist. Zum Einen gibt er eine sehr gesunde Wärme ab, die auch von Medizinern empfohlen wird und zum Anderen ist er eine sehr sparsame Heizung, da er höchst Effizient ist, wenig Holz verbraucht, was bei den niedrigen Holzpreisen die Geldbörse schont. Dazu kommen noch Argumente der CO2 Neutralität und der Behaglichkeit und vieles mehr - Kurz - Eine rundum tolle Sache!
Nun ist es aber auch so, dass ein Kachelofen, vom Ofenbaumeister gebaut, eine nicht unerhebliche Investition darstellt. Kein Wunder also, dass viele Heimwerker das Bedürfnis zu haben sich ihren Kachelofen selbst zu bauen!
Kachelofen im Selbstbau!
Mittlerweile gibt es zahlreiche Kachelofenbausätze und Kachelofen Systeme, die ein einfaches und vorallem billiges Selberbauen versprechen. Leider haften den meisten dieser Baukästen auch an, dass diese eben oft zur Abzocke blauäugiger Hobbybastler dienen, da sie einerseits Materialien beinhalten, die nicht oder nur eingeschränkt geeignet sind um in einem Kachelofen verbaut zu werden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es meist keine zugelassenen Systeme sind.
Warum ist der Selbstbaukachelofen nicht ganz einfach?
Die Kachelofen Technik ist ein recht komplexes Verbrennungssystem, dass mittels Computerprogramm für den jeweiligen Wohnraum individuell ausgelegt wird. Dabei spielen die notwendige Leistung (abhängig von der Raumgröße, Isolierung usw.- als Wärmebedarf), Kaminhöhe, Kaminquerschnitt, Deckentraglast usw. eine Rolle. Daraus ergibt sich dann der Brennraum sowie die nachgeschaltenen Rauchgaszüge. Dabei geht es dann um die genauen Querschnitte und die Materialstärken des Innenausbaumaterials. Schließlich muss der Kachelofen auch noch entsprechend gebaut werden, um die Dichtigkeit zu gewährleisten.
Fassen wir diese Aspekte zusammen stellt sich uns die Frage: Ist es überhaupt möglich einen Kachelofen selber bauen?
Im Prinzip halte ich einen geschickten Handwerker durchaus für in der Lage anhand der Kachelofen Innenausbauberechnung und der geeigneten Materialen (z.B. Luxit für den Innenausbau mit Luxit Connect Kleber, Speicher- und Strahlungsmantel aus Vollkacheln)einen Kachelofen anhand der Planvorlage selbst zu bauen! Solche fertigen Komplettbausätze für Ofenbauer und auch Selbstbauer bietet etwa Spirit of Fire an (Kachelofenbausatz) Spirit of Fire plant für Kunden (Ofenbauer und auch ambitionierter Selberbauer) individuelle Lösungen und stellt auch das Material für diese Kachelöfen vollständig zusammen (inklusive der Innenausbauberechnung, den geeigneten Kachelofen Materialen)!
Bei der Angebotserstellung von Spirit of Fire entscheiden sich aber dann doch die meisten dafür, sich den Kachelofen gleich vom Ofenbauer aufstellen zu lassen! Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Meist sind die Montagekosten dieser Kachelofenbausätze in einem sehr moderaten Rahmen und klar nachvollziehbar. Zudem hat ein Kachelofen vom Ofenbaumeister eine entsprechende gesetzliche Gewährleistung. Weiters verfügt der Ofenbaumeister über das entsprechende Werkzeug und Know How um den Kachelofen in einem Bruchteil der Zeit aufzustellen, den ein Hobbybastler dafür brauchen würde.
Abschließend möchte ich allerdings nochmals festhalten, dass ein Kachelofenbausatz auch sehr genau bezüglich seiner Qualität durchleuchtet werden sollte, da Billigmaterialien in einem Kachelofen nicht nur die Umwelt gefährden, sondern auch gesundheitsgefährlich sein können!
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz auf qualitativ hochwertige Materialien!
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz darauf, dass Sie eine entsprechende Innenausbauberechnung haben.
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz darauf, dass der Innenausbau genau nach dieser Berechnung erfolgt (da Sie sonst riskieren, dass er nicht funktioniert und/oder zu einer Umwelt-Dreckschleuder wird)
Nun ist es aber auch so, dass ein Kachelofen, vom Ofenbaumeister gebaut, eine nicht unerhebliche Investition darstellt. Kein Wunder also, dass viele Heimwerker das Bedürfnis zu haben sich ihren Kachelofen selbst zu bauen!
Kachelofen im Selbstbau!
Mittlerweile gibt es zahlreiche Kachelofenbausätze und Kachelofen Systeme, die ein einfaches und vorallem billiges Selberbauen versprechen. Leider haften den meisten dieser Baukästen auch an, dass diese eben oft zur Abzocke blauäugiger Hobbybastler dienen, da sie einerseits Materialien beinhalten, die nicht oder nur eingeschränkt geeignet sind um in einem Kachelofen verbaut zu werden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es meist keine zugelassenen Systeme sind.
Warum ist der Selbstbaukachelofen nicht ganz einfach?
Die Kachelofen Technik ist ein recht komplexes Verbrennungssystem, dass mittels Computerprogramm für den jeweiligen Wohnraum individuell ausgelegt wird. Dabei spielen die notwendige Leistung (abhängig von der Raumgröße, Isolierung usw.- als Wärmebedarf), Kaminhöhe, Kaminquerschnitt, Deckentraglast usw. eine Rolle. Daraus ergibt sich dann der Brennraum sowie die nachgeschaltenen Rauchgaszüge. Dabei geht es dann um die genauen Querschnitte und die Materialstärken des Innenausbaumaterials. Schließlich muss der Kachelofen auch noch entsprechend gebaut werden, um die Dichtigkeit zu gewährleisten.
Fassen wir diese Aspekte zusammen stellt sich uns die Frage: Ist es überhaupt möglich einen Kachelofen selber bauen?
Im Prinzip halte ich einen geschickten Handwerker durchaus für in der Lage anhand der Kachelofen Innenausbauberechnung und der geeigneten Materialen (z.B. Luxit für den Innenausbau mit Luxit Connect Kleber, Speicher- und Strahlungsmantel aus Vollkacheln)einen Kachelofen anhand der Planvorlage selbst zu bauen! Solche fertigen Komplettbausätze für Ofenbauer und auch Selbstbauer bietet etwa Spirit of Fire an (Kachelofenbausatz) Spirit of Fire plant für Kunden (Ofenbauer und auch ambitionierter Selberbauer) individuelle Lösungen und stellt auch das Material für diese Kachelöfen vollständig zusammen (inklusive der Innenausbauberechnung, den geeigneten Kachelofen Materialen)!
Bei der Angebotserstellung von Spirit of Fire entscheiden sich aber dann doch die meisten dafür, sich den Kachelofen gleich vom Ofenbauer aufstellen zu lassen! Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Meist sind die Montagekosten dieser Kachelofenbausätze in einem sehr moderaten Rahmen und klar nachvollziehbar. Zudem hat ein Kachelofen vom Ofenbaumeister eine entsprechende gesetzliche Gewährleistung. Weiters verfügt der Ofenbaumeister über das entsprechende Werkzeug und Know How um den Kachelofen in einem Bruchteil der Zeit aufzustellen, den ein Hobbybastler dafür brauchen würde.
Abschließend möchte ich allerdings nochmals festhalten, dass ein Kachelofenbausatz auch sehr genau bezüglich seiner Qualität durchleuchtet werden sollte, da Billigmaterialien in einem Kachelofen nicht nur die Umwelt gefährden, sondern auch gesundheitsgefährlich sein können!
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz auf qualitativ hochwertige Materialien!
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz darauf, dass Sie eine entsprechende Innenausbauberechnung haben.
Achten Sie bei Ihrem Kachelofenbausatz darauf, dass der Innenausbau genau nach dieser Berechnung erfolgt (da Sie sonst riskieren, dass er nicht funktioniert und/oder zu einer Umwelt-Dreckschleuder wird)
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